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Wanderungen
Kandertal
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(alle Bilder können durch Anklicken vergrößert
dargestellt werden)
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Gasterntal
- Kanderfirn
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| Start: |
Gasterntal
(Gastere) |
| Anfahrt: |
Über
Spiez und Frutigen Richtung Kandersteg. Von dort durch
die Klus bis Gastere (Achtung: Wartezeit einkalkulieren
wegen zeitlicher Wechsel zwischen Berg und Talfahrt).
In Gastere PKW abstellen. |
| Dauer: |
ca.
7h |
| Länge: |
ca.
8km |
| Starthöhe: |
1537m |
| Zielhöhe: |
2411m |
| Höhendifferenz: |
874 |
| Schwierigkeitsgrad: |
Fortgeschrittene |
| Ausrüstung: |
gutes
Schuhwerk, wetterfeste Kleidung |
| Besonderheiten: |
Gletscherformationen
(Moränen, Gletscherzunge, Gletscherspalten) |
| Tips: |
nicht
zu schnell ansteigen, Gipfelziel ist schon früh
sichtbar, dennoch zieht sich der Weg über die Moräne
und die späteren Serpentinen bis zum Gletscher. |
| Beschreibung: |
Nach
erfolgter Anfahrt durch die Klus bis Gastere läuft
man zunächst auf dem Talboden des Gasterntals,
überquert den Gebirgsbach und nähert sich
langsam der imposanten Seitenmoräne des Kanderfirngletschers.
Nun geht es auf der Moräne zügig bergauf.
Man sollte einigermaßen schwindelfrei sein,
da die Moräne zu beiden Seiten steil bergab fällt.
Im Anschluss folgen einige Serpentinen, die noch einmal
ein erhöhtes Maß körperlicherer Anstrengungen
erfordern. Dafür
entschädigt dann aber der traumhafte Blick vom
Kanderfirn über den Gletscher und das malerische
Gasterntal mit seinen steilen, urtümlichen Felsformationen.
Zurück nimmt man den gleichen Weg, den man für
den Anstieg gewählt hat.

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Oeschinensee
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| Start: |
Sessellift
Oeschinensee |
| Anfahrt: |
über
Spiez und Frutigen nach Kandersteg, von dort der Beschilderung
zum Sessellift Oeschinensee folgen |
| Dauer: |
ca.
1h |
| Länge: |
ca.
1km |
| Starthöhe: |
1682m |
| Zielhöhe: |
1593m
(Abstieg zum See) |
| Höhendifferenz: |
89 |
| Schwierigkeitsgrad: |
Anfänger |
| Ausrüstung: |
es
reichen feste Schuhe |
| Besonderheiten: |
Nostalgischer
Sessellift; schöne Lokale am See mit traumhafter
Aussicht auf See und angrenzende Bergwelt |
| Tips: |
Rückweg
anders gestalten als Hinweg. Ideal für Kinder,
da Spielmöglichkeiten am See |
| Beschreibung: |
Diese
einfache Wanderung bietet sich besonders für
ungeübte Wanderer an. Der Weg vom Sessellift
bis zum Oeschinensee ist durchweg gut ausgebaut. Am
Oeschinensee kann man sich nach Überwindung von
89 Höhenmetern in einem der schönen Restaurants
niederlassen und den Blick auf den See genießen.
Ein kleiner Souvenirladen lädt zum Einkauf von
Postkarten und Andenken ein. Die
Postkarten sind mit einem Stempel des Oeschinensee
versehen. Zurück nimmt man entweder den gleichen
Weg oder man wählt den kleinen Umweg über
Läger. Dann muss man allerdings zunächst
ein paar Meter den See entlanggehen und einen etwas
steileren Aufstieg bis Läger in Kauf nehmen.
Ab Läger ist der Weg aber weitestgehend eben
bis zur Bergstation des Sessellifts.
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Oeschinensee
- Unterbärgli
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| Start: |
Sessellift
Oeschinensee |
| Anfahrt: |
über
Spiez und Frutigen nach Kandersteg, von dort der Beschilderung
zum Sessellift Oeschinensee folgen |
| Dauer: |
ca.
1,5h |
| Länge: |
ca.
3km |
| Starthöhe: |
1682m |
| Zielhöhe: |
1843m |
| Höhendifferenz: |
339 |
| Schwierigkeitsgrad: |
Anfänger
bis Fortgeschrittene |
| Ausrüstung: |
gutes
Schuhwerk, wetterfeste Kleidung |
| Besonderheiten: |
viele
Alpenblumen im Sommer, seltene Schmetterlinge (Schwalbenschwanz)
gesichtet |
| Tips: |
nicht
halbwegs Schwindelfreie sollten diese Wanderung meiden |
| Beschreibung: |
Zunächst
geht es bis zum Oeschinensee leicht bergab. Nun läuft
man ein Stück entlang des Sees bevor es dann
steil bergauf geht. Schnell befindet man sich ein
gutes Stück über dem See und kann die Aussicht
auf den türkisfarbene Oeschinensee bewundern.
Nach
einiger Zeit geht es durch traumhaft schöne Bergwiesen
mit seltenen Pflanzen und Tieren weiter bis zu einem
kleinen Wald, den es zu durchqueren gilt. Danach quert
man den rauschenden Wildbach. In der Ferne kann man
schon die Hütten von Unterbärgli entdecken.
Nun folgen noch einige Serpentinen durch Wiesen, bevor
man die Hütte erreicht hat. Der Rückweg
erfolgt auf gleichem Wege wie der Hinweg.
Alternative:
Um nicht den gleichen Rückweg nehmen zu müssen,
kann man auch zunächst bis Oberbärgli aufsteigen
und von dort weitestgehend parallel zum Hang bis Läger
wandern.
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Allmenalp
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| Start: |
Seilbahn
Allmenalp |
| Anfahrt: |
über
Spiez und Frutigen Richtung Kandersteg. Hinter Kandersteg
zur Seilbahn Allmenalp. |
| Dauer: |
ca.
4h |
| Länge: |
ca.
5km |
| Starthöhe: |
1725m |
| Zielhöhe: |
1180m |
| Höhendifferenz: |
545 |
| Schwierigkeitsgrad: |
Anfänger
bis Fortgeschrittene |
| Ausrüstung: |
gutes
Schuhwerk, wetterfeste Kleidung |
| Besonderheiten: |
Sehr
schöne Ausblicke auf Kandersteg und Oeschinensee |
| Tips: |
relativ
langer Abstieg, aber abwechslungsreich |
| Beschreibung: |
Nach
Erreichen der Gipfelstation der Seilbahn Allmenalp
wandert man zunächt ein Stück bergauf bis
zur unteren Allmenalp. Von hier geht es Richtung Bärgli
/ Usser -Üschine, wo um die Jahrtausendwende
eine schwere Lawine große Zerstörungen
verursacht hat. Ab Usser-Üschine wandert man
entlang des Wildbachs bis man Eggeschwand ins Tal.
Nun muss man auf dem Talboden noch einige Meter bis
zur Talstation Allmenalp zurücklaufen.
Alternative:
Zwischen Allmenalp und Usser-Üschine gibt es
eine Talabzweigung (Ryharts). Von hier kann man ebenfalls
ins Tal absteigen, allerdings auf einem weniger gut
ausgebauten und wesentlich steileren Weg.
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Sunnbüel
- Daubensee
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| Start: |
Sunnbüel |
| Anfahrt: |
über
Spiez und Frutigen Richtung Kandersteg. Hinter Kandersteg
zur Seilbahn Sunnbüel |
| Dauer: |
ca.
6h |
| Länge: |
ca.
10km |
| Starthöhe: |
1920m |
| Zielhöhe: |
2229m |
| Höhendifferenz: |
309 |
| Schwierigkeitsgrad: |
Anfänger |
| Ausrüstung: |
gutes
Schuhwerk, wetterfeste Kleidung |
| Besonderheiten: |
viele
Alpenblumen im Sommer, imposante Blockschuttfelder |
| Tips: |
Talboden
läßt sich über zwei verschiedene Wege
durchqueren |
| Beschreibung: |
Von
der Talstation Sunnbüel sollte man zunächst
nach rechts Richtung Üschinengrad laufen. Von
hier geht es auf dem Talboden der Spittelmatte weiter
Richtung Daubensee. Am Ende des Talbodens steigt man
auf einem gut ausgebauten Weg schnell an, bevor es
ab Schwarenbach relativ eben bis zum Daubensee weitergeht.
Von
hier kann man weiter bis entlang des Daubensees bis
zum Gemmipass wandern, der in die Walliser Alpen führt.
Zurück vom Daubensee verfolgt man zunächst
den gleichen Weg wie auf dem Hinweg. Ab Spittelmatte
kann man einfach geradeaus entlang des Wildbachs weiterlaufen.
Auf der linken Seite sieht man z.T. starke Waldschädigungen
durch Lawinenabgänge. Ebenfalls auf ein schweres
Unglück am Altels macht eine Gedenktafel am Wegesrand
aufmerksam.
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eMail
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©
V. Schmanke 2003
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